Bittere 2:6-Niederlage in Würmla – jetzt ist eine Reaktion gefragt!
SV Würmla – SVg Purgstall 6:2 (0:1)
Eine starke erste Halbzeit, eine große Chance auf die Vorentscheidung und zwischenzeitlich nochmals Hoffnung nach dem Anschlusstreffer: Für die Kampfmannschaft der SVg Purgstall endete das Auswärtsspiel in Würmla dennoch mit einer bitteren 2:6-Niederlage. Nach einer 1:0-Pausenführung verlor die Mannschaft in der zweiten Hälfte den Zugriff auf die Partie. Unglückliche Defensivaktionen, eine umstrittene Elfmeterentscheidung und die Gelb- Rote Karte für Sebastian Jagersberger machten die Aufholjagd schließlich zunichte.
Gute erste Halbzeit – Führung durch Obermayr
Die Purgstaller starteten engagiert in die Begegnung und gingen in der 12. Minute in Führung. Kapitän Alexander Obermayr verwandelte einen Elfmeter – David Pitzl war klar gefoult worden – sicher zum 1:0. In der Folge hielt die SVg gut dagegen und nahm die knappe, aber verdiente Führung mit in die Kabine.
Nach dem Seitenwechsel bot sich sogar die große Chance, den Vorsprung auszubauen: Der eingewechselte Lukas Eder lief allein auf den Würmla-Tormann zu, konnte die Gelegenheit jedoch nicht nutzen. Im unmittelbaren Gegenzug entschied der Schiedsrichter auf Elfmeter für die Gastgeber – eine aus Purgstaller Sicht zumindest fragwürdige Entscheidung bei einem möglichen Handspiel. Markus Schnopp verwandelte in der 51. Minute zum 1:1.
Würmla dreht die Partie – Obermayr lässt nochmals hoffen
Nur wenige Minuten später geriet Purgstall durch ein Eigentor (55.) erstmals in Rückstand. Mit dem 3:1 durch Petar Mijatovic (59.) schien die Partie bereits in Richtung der Gastgeber zu kippen. Doch die SVg bewies nochmals Moral: Kapitän Alexander Obermayr verkürzte in der 62. Minute auf 2:3 und brachte die Hoffnung auf eine Wende zurück.
Die Antwort der Würmla-Elf folgte allerdings prompt. Patrick Mijatovic stellte in der 64. Minute auf 4:2. Als Sebastian Jagersberger zunächst Gelb sah (70.) und fünf Minuten später mit Gelb-Rot vom Platz musste, wurde die Aufgabe für die Purgstaller zusätzlich schwieriger. Kiril Ognyanov erhöhte in der 80. Minute auf 5:2, Alexander Kleczkowski setzte in der Nachspielzeit den Schlusspunkt zum 6:2.
Jetzt zählt nur die Reaktion
Bei der SVg fehlten Kevin Obermayr krankheitsbedingt und Philipp Plank aus familiären Gründen. Mit dieser Niederlage verspielten die Purgstaller ihren Punktevorsprung gegenüber der unteren Tabellenhälfte endgültig. Umso wichtiger ist das kommende Heimspiel am Freitag gegen den SC Hainfeld. Dann braucht die Mannschaft eine geschlossene Leistung, volle Konzentration und vor allem Punkte – idealerweise drei!
Resümee: Eine gute erste Halbzeit und die zwischenzeitliche Hoffnung nach dem 2:3 reichten nicht. Die SVg muss die Fehler aufarbeiten, den Blick nach vorne richten und gegen Hainfeld die passende Antwort auf dem Platz geben.
SV Würmla – SVg Purgstall 6:2 (0:1)
Torfolge: 0:1 (12., Elfmeter) Obermayr, 1:1 (51., Elfmeter) Schnopp, 2:1 (55., Eigentor) Lammer, 3:1 (59.) Petar Mijatovic, 3:2 (62.) Obermayr, 4:2 (64.) Patrick Mijatovic, 5:2 (80.) Ognyanov, 6:2 (90+1.) Kleczkowski.
Gelbe Karten: Omanovic (42. Foul), Schnopp (44. Foul); Jagersberger (70. Unsportlichkeit).
Gelb-Rote Karten: ; Jagersberger (75. Unsportlichkeit).
Würmla: Kriz; Ivanov (20. Lahsnig), Omanovic (HZ. Heiß), Hausmann (80. Schmidt), Kleczkowski, Patrick Mijatovic, Schnopp, Klingenbrunner, Ognyanov (83. Wallner), Huemer (HZ. Petar Mijatovic), Schreier.
Purgstall: Lammer; Jagersberger, Obermayr, Reiterlehner, Pitzl, Redl, Florian Käfer (HZ. Eder), Schadenhofer (72. Matthias Käfer), Steinwander (72. Aigelsreiter), Stöckel, Schiefer.
100 Zuschauer, Schiedsrichter: Oskar Kokoszka.
Bitteres Ende im Spitzenspiel – Tabellenführung verloren
SV Würmla – SVg Purgstall 2:1 (1:1)
Im Spitzenspiel zwischen Tabellenführer und unmittelbarem Verfolger musste die U23 der SVg Purgstall eine besonders schmerzhafte Niederlage hinnehmen. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit und einer bis zum Schluss offenen Begegnung fiel die Entscheidung in der 84. Minute. Der späte Gegentreffer bedeutete nicht nur den Verlust des Spiels, sondern auch das Ende der Purgstaller Tabellenführung.
Schnelle Antwort auf den Rückstand
Die Gastgeber gingen in der 30. Minute durch Jakob Eichinger mit 1:0 in Führung. Die Purgstaller ließen sich davon jedoch nicht aus dem Konzept bringen und schlugen nur zwei Minuten später zurück: Koray Özkan erzielte in der 32. Minute den wichtigen Ausgleich zum 1:1. Mit diesem Spielstand ging es in die Pause.
In der zweiten Hälfte entwickelte sich weiterhin ein umkämpftes Duell, in dem beide Mannschaften um die entscheidenden Vorteile rangen. Die Purgstaller wollten im direkten Duell um die Tabellenspitze unbedingt etwas Zählbares mitnehmen.
Entscheidung in der Schlussphase sorgt für großen Ärger
Als bereits vieles auf eine Punkteteilung hindeutete, traf Niklas Schnitzer in der 84. Minute zum 2:1 für Würmla. Besonders bitter aus Purgstaller Sicht: Nach dem Führungstreffer der Gastgeber beendete der Schiedsrichter die Partie vorzeitig. Diese Entscheidung sorgte bei der SVg für großes Unverständnis und Ärger – gerade in einem direkten Spitzenspiel, in dem es um die Tabellenführung ging.
Damit blieb der U23 der verdiente Lohn für ihren Einsatz verwehrt. Die Mannschaft von Trainer Elvir Sisic muss die Enttäuschung nun verarbeiten und den Blick auf die nächsten Aufgaben richten.
Resümee: Eine knappe Niederlage, ein später Gegentreffer und eine aus Purgstaller Sicht unverständliche Spielbeendigung machten diesen Nachmittag besonders bitter. Die verlorene Tabellenführung schmerzt, doch die Saison ist noch nicht entschieden. Jetzt gilt es, zusammenzuhalten und mit neuer Energie an die bisherigen Leistungen anzuknüpfen.
SV Würmla U23 – SVg Purgstall U23 2:1 (1:1)
Tore: 1:0 Jakob Eichinger (30.), 1:1 Koray Özkan (32.), 2:1 Niklas Schnitzer (84.).
Schiedsrichter: Adin Osmanovic.
Purgstall: Felix Stoderegger, David Sauprügl (K), Philipp Steinwander, Endris Uka, Filip Aigelsreiter, Michael Metzinger, Martin Bendinger, Michael Eisenmann, Tobias Größbacher, Sebastian Hintersteiner, Koray Özkan. Ersatzspieler: Janik Zögernitz, Florian Ditzer, Raphael Auer, David Dorninger, Constantin Brandhofer.
