5. Haubis Cup 2025 – Finalrunde in Petzenkirchen

Schon in der Anfangsphase war zu spüren: Purgstall wollte diesen Titel! Mit mutigem Pressing, klugem Spielaufbau und vollem Einsatz dominierte das Team von Trainer Hans-Jürgen Moser die erste Halbzeit. Die Belohnung ließ nicht lange auf sich warten: In der 14. Minute spielte Kapitän Alexander Obermayr einen perfekten Pass in die Schnittstelle – Clemens Steinwander fackelte nicht lange und versenkte eiskalt ins rechte Kreuzeck. Ein Treffer wie gemalt!

Wieselburg kam kaum zur Entfaltung – zu stark war das Purgstaller Kollektiv, das in jeder Zone des Platzes kompromisslos verteidigte und immer wieder Nadelstiche setzte. Mit einer verdienten 1:0-Führung ging es in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel wurde Wieselburg stärker – doch auch Purgstall blieb gefährlich. In der 72. Minute dann der Rückschlag: Ein sehenswerter Schuss von Andreas Lahmer aus rund 16 Metern schlug unhaltbar für Keeper Lukas Fallmann zum Ausgleich ein.

Doch die Moral der Purgstaller war ungebrochen! In der Schlussphase entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, und beinahe wäre die Entscheidung noch vor dem Elfmeterschießen gefallen: Nach einem blitzschnellen Umschaltspiel kam die große Chance – doch der Wieselburger Schlussmann verhinderte mit einem überragenden Reflex die erneute Führung.

Kurz darauf noch ein Aufschrei im Purgstaller Fanblock: Nach einer scharf getretenen Ecke von Elias Huber stieg Mathias Hofmarcher am höchsten – sein wuchtiger Kopfball rauschte nur Zentimeter übers Tor.

Im Elfmeterschießen war das Glück dann nicht auf Seiten der SVg: Mit 5:4 setzte sich Wieselburg durch – und sicherte sich damit zum vierten Mal den Haubis-Cup.

Ein Finale, das Charakter zeigte

Die Enttäuschung war groß – doch die Leistung der Purgstaller war alles andere als das. Eine Mannschaft, die über 90 Minuten kämpfte, füreinander einstand und mutigen Fußball zeigte, verließ den Platz mit erhobenem Haupt.

Kapitän Alexander Obermayr nach dem Spiel: „Es tut weh, so knapp zu verlieren. Aber ich bin unglaublich stolz auf die Mannschaft – wir haben ein starkes Spiel gemacht und gezeigt, was in uns steckt.“

Für Purgstall bleibt der zweite Platz – und der Stolz, mit Herz, Leidenschaft und fußballerischer Klasse ein tolles Turnier gespielt zu haben. Diese Mannschaft hat Zukunft – Stolz – Vereint – Gewinnen – SVG!


SC Wieselburg – SVg Purgstall 1:1 (0:1)

Tore: 0:1 Clemens Steinwander (14.); 1:1 Andreas Lahmer (72.).

Wieselburg: Fabian Pilz – Kurt Starkl, Marvin Schimany, Andreas Schluder, Jürgen Pilz, Sebastian Punz – Simon Daxauer, Reinhard Wurzer (K), Marcel Zeilinger, Tim Jagersberger – Marcel Doppler
Ersatzspieler: Simon Kowalczyk, Andreas Lahmer, Dominik Latschbacher, Maximilian Müller, Gabriel Hinterberger
Trainer: Mag. Rainer Hudler

Purgstall: Lukas Fallmann, Florian Redl, Emre Koc, Elias Huber, Samuel Nagy Elbaky, Sebastian Jagersberger, Alexander Obermayr (K), Clemens Steinwander, Fahrettin Umut Vardan, Behar Uka, Benedikt Schiefer
Ersatzspieler: Felix Stoderegger, David Stöckel, Paul Schragl, Jakob Huber, Eren Koc, Mathias Hofmarcher, Majeed Tchadnyiriow
Trainer: Hans-Jürgen Moser

Schiedsrichter: Egzon Isahu

Sieger im 11-Meterschiessen mit 5:4: SC Wieselburg und damit zum vierten Mal Haubis-Cupsieger.

Spiel um Platz 3:

SV Petzenkirchen – SV Scheibbs 2:1(1:0) 

Tore: 1:0 Christian Hauss (35.), 2:1 Georg Bertl (75.); 1:1 Sebastian Brandl (60.).

Spiel um Platz 5:

ÖTSU Steinakirchen – SV Oberndorf 1:10(0:7)

Tore: Dusan Majkic 1:0 (2.), Jan Kozisnik 2:0 (6.), Elias Schragl 3:0 (11.), 4:0 (20.), 5:0 (29.), Dusan Majkic 6:0 (37.), Elias Schragl 7:0 (45.), Jan Kozisnik 8:0 (48.), Dusan Majkic 9:0 (55.), Murtaza Khanjeri 9:1 (61.), Fezulla Sali 10:1 (76.).

Endstand:

  1. SC Wieselburg
  2. SVg Purgstall
  3. SV Petzenkirchen
  4. SV Scheibbs
  5. SV Oberndorf
  6. ÖTSU Steinakirchen

Fotos: NÖN-Wickenschnabel / Rigler