SVg Purgstall – SK Eggenburg 6:1 (4:0)
Patronanz: Volksbank
Matchball: Ergo
Was für ein Abend, was für ein Spiel! Vor 210 begeisterten Fans im heimischen Fliederstadion hat die Sportvereinigung Purgstall nicht nur einen deutlichen 6:1-Heimsieg gegen den SK Eggenburg gefeiert – es war ein Fußballfest mit Gänsehautmomenten, ein unvergesslicher Abend voller Emotionen, Leidenschaft und großer Geschichten.
Schon vor dem Anpfiff lag etwas Besonderes in der Luft. Die 30. Runde der 2. Landesliga West wurde zum Rahmen für den letzten Auftritt eines ganz Großen: Rene Pitzl, Vereinslegende und Torgarant, betrat zum letzten Mal als Aktiver das Spielfeld – und wie!
Purgstall mit Powerstart – Dinc eröffnet das Feuerwerk
Die SVg legte los wie die Feuerwehr. Schon in der 9. Minute sorgte Özkan Dinc für das frühe 1:0 und brachte das Stadion erstmals zum Beben. Nach einem Zuckerpass von Alex Obermayr war er zur Stelle – Purgstall war da, voll da!
Nur fünf Minuten später dann das nächste Highlight: Rene Pitzl, der Mann des Abends, nutzte einen feinen Pass eiskalt zum 2:0. Und als hätte der Fußballgott Regie geführt, war es erneut Pitzl, der in der 20. Minute per Foulelfmeter auf 3:0 stellte. Drei Tore in elf Minuten – Eggenburg wusste kaum, wie ihnen geschah. Die SVg spielte wie im Rausch, mit Tempo, Präzision und einem offensiven Feuerwerk, das die Gäste kaum eindämmen konnten.
Applaus, Tränen, Dankbarkeit – Pitzls letzter Vorhang
Die 28. Minute: Standing Ovations, Tränen in den Augen, tiefer Applaus – Rene Pitzl verlässt unter tosendem Beifall unterstrichen durch unsere Fangruppe „Fliedercrew“ den Platz. Nach 28 Jahren, über 400 Einsätzen und mehr als 200 Toren endet eine Ära. Es ist ein Moment voller Emotionen, der selbst gestandenen Fußballfans die Kehle zuschnürt. Doch Pitzl geht nicht wirklich – er bleibt, künftig in neuer Rolle, um der SVg auch abseits des Platzes treu zu bleiben. Danke Rene. Für alles.
Obermayr, Plank und Co. lassen nicht locker
Doch das Spiel war noch lange nicht zu Ende. In der 33. Minute erhöhte Emre Koc nach sehenswertem Spielzug auf 4:0 – ein Spielstand, der den Kräfteverhältnissen auf dem Feld voll entsprach. Mit diesem beruhigenden Vorsprung ging es in die Kabine, während Eggenburg sichtbar angeschlagen wirkte.
Ehrentreffer, Hoffnung, Realität
Nach Wiederanpfiff bäumten sich die Gäste kurz auf: Tobias Walla traf in der 51. Minute zum 4:1 – ein Ehrentreffer, mehr nicht. Denn Purgstall ließ sich den Takt nicht nehmen. Florian Redl stellte in der 67. Minute mit dem 5:1 die alte Ordnung wieder her – eine Belohnung für seine starke Leistung in der Defensive.
Den Schlusspunkt setzte schließlich Elias Huber in der 73. Minute. Mit seinem Treffer zum 6:1 krönte er eine Partie, die an Deutlichkeit und Dominanz kaum zu überbieten war.
Fazit: Ein Abend fürs SVg-Geschichtsbuch
Es war mehr als ein Sieg. Es war ein Statement. Ein Geschenk an die Fans. Und ein würdiger Rahmen für einen der ganz Großen. Die SVg Purgstall zeigte eindrucksvoll, wozu sie in der Lage ist – auf dem Platz mit Spielfreude, Präzision und Kampfgeist, daneben mit Herz, Tradition und Zusammenhalt.
Tore: Dinc (9.), Pitzl (14., 20./Elfmeter), Koc (33.), Redl (67.), Huber (73.) – Walla (51.)
Zuschauer: 210
Schiedsrichter: Markus Marchsteiner
Gelbe Karten: ; Kubiela (20. Unsportlichkeit), Avdic (57. Unsportlichkeit), Rolinec (90. Foul).
Purgstall: Fallmann; Uka, Schiefer (HZ. Stöckel), Plank (55. Huber), Dinc, Obermayr, Koc, Redl, Ballwein, Jagersberger (69. Elbaky), Pitzl (28. Vardan) (55. Steinwander).
Eggenburg: Kubiela; Avdic, Bichler (68. Elias Höglinger), Schaupp, Böhm, Rolinec, Walla (88. Frühwirth), Fritz (58. Moritz Kraft), Kugler (88. Jan Schönweis), Pasek, Lukas Höglinger.
Unter 23: 1:2(1:1)
Purgstall: Felix Stoderegger, Christian Koppatz (K), Paul Schragl, Martin Bendinger, Michael Metzinger, Manuel Obermayr, Michael Eisenmann, Samuel Nagy Elbaky, Raphael Auer, Sebastian Hintersteiner, Andreas Stoppacher.
Ersatzspieler: Philipp Steinwander, Endris Uka, Tobias Größbacher, Koray Özkan, David Dorninger.












