Spielbericht Runde 15: SVg Purgstall – SV Waidhofen/Thaya

Purgstall überrollt den Herbstmeister – ein Statement-Sieg!

SVg Purgstall – SV Waidhofen/Thaya 4:1 (2:0)

Patronanz: Gindl & Wurzenberger GmbH
Matchball: Das Jeder.Zeit GmbH

125 Zuschauer sehen einen dieser Tage, an denen einfach alles möglich scheint. Die SVg Purgstall tritt gegen den Herbstmeister Waidhofen/Thaya an – und liefert vielleicht die beste Saisonleistung ab.

Traumstart, Tempo, totale Kontrolle & pure Effizienz

Purgstall wirkt von der ersten Sekunde an bereit. Und wie!
Schon in Minute 8 bricht Philipp Plank den Bann: 1:0. Der Jubel hallt durchs Stadion, das Team spürt – heute geht was.

Nur sieben Minuten später erhöht Özkan Dinc auf 2:0. Das Stadion kocht – Purgstall spielt schnell, vertikal, zielstrebig – ein Offensivwirbel, der den Favoriten regelrecht überfordert.

Vom ersten Moment an spürt man: Die SVg ist bereit.
Und das Herzstück dieser Anfangsphase?
Philipp Plank und Alexander Obermayr.

Die beiden agieren als perfekte Drehscheiben im Zentrum, verteilen die Bälle, beschleunigen das Spiel, reißen Räume auf. Alles läuft über sie – und sie machen das Spiel der Purgstaller brandgefährlich.

So wundert es niemanden, dass Plank bereits in Minute 8 die Führung erzielt.
Der Treffer ist Ausdruck der Zielstrebigkeit und gibt dem Team noch mehr Selbstvertrauen.

Nur sieben Minuten später schlägt Özkan Dinc zu – 2:0.
Der Herbstmeister ist bedient, Purgstall spielt aus einem Guß.

Ein Mittelfeld, das marschiert – ein Abwehrbollwerk, das steht

Was dieses Spiel aber wirklich außergewöhnlich macht, ist die Balance:

  • Sebastian Jagersberger und Benni Schiefer laufen, kämpfen, pressen – unermüdliche Rackerer, die jeden zweiten Ball holen und Waidhofen kaum Luft zum Atmen geben.
  • Hinter ihnen steht ein Abwehrtrio, das kaum zu knacken ist:
    Florian Redl, Behar Uka und Emre Koc bilden eine Wand, die der Herbstmeister trotz aller Versuche nicht durchbrechen kann.

Wenn doch einmal etwas durchgeht, dann nur über die Seite – doch dort lauert David Stöckel, stets gefährlich im Vorwärtsgang und permanent eine Offensivoption.

Im Zentrum hält Kevin Obermayr alles zusammen. Er ist der Ruhepol, der die Balance sichert, das Tempo dosiert und kritische Situationen abfedert. Ein stiller, aber unverzichtbarer Fixpunkt.

Stangenglück & Stoderegger bärenstark, Dinc im Rausch

Bei zwei Stangenschüssen von Waidhofen das nötige Glück – und dazwischen:
Felix Stoderegger, der den angeschlagenen Lukas Fallmann im Tor mit starken Paraden ersetzt. Bedrohliche Situationen? Von ihm souverän entschärft.

Nach der Pause setzt sich die Überlegenheit fort.
Dinc erhöht auf 3:0, Waidhofen kommt per Elfmeter auf 3:1 heran – doch Purgstall zeigt keine Schwäche.

Spätestens als Dinc in Minute 79 seinen Triplepack schnürt, ist klar:
Heute gibt es nur einen verdienten Sieger.

Wichtige Wechsel, viele Karten, volles Feuer, hitzige Schlussphase – aber Purgstall bleibt Herr der Lage

Viele Zweikämpfe, einige Karten, hoher Puls – die Schlussphase gehört emotional dem Gegner, spielerisch aber weiterhin der SVg.
Selbst die hitzigen Momente können die Gastgeber nicht aus der Fassung bringen.

Der Herbstmeister probiert alles, bringt frische Kräfte – vergeblich.
Purgstall bleibt gallig, konzentriert, bissig. Auch die hitzige Schlussphase mit Trainer-Gelb, Kritik-Karten und intensiven Duellen überstehen die Gastgeber souverän.

Schlusspfiff – Standing Ovations – pure Freude

Als der Schiedsrichter abpfeift, bebt das Erlauftal. Die Fans feiern ein Team, das an diesem Tag fußballerisch, taktisch und kämpferisch überragend war.
4:1 gegen den Herbstmeister – und das völlig verdient.
Waidhofen hatte an diesem Tag kein Rezept, weil die SVg schlicht überragend spielt.

Fazit:
Das war Werbung für den Amateurspitzenfußball.
Das war ein Statement.
Das war Purgstall, wie man es sehen will.

STATISTIK
Torfolge: 1:0 (8.) Plank, 2:0 (15.) Dinc, 3:0 (55.) Dinc, 3:1 (60., Elfmeter) Hajdari, 4:1 (79.) Dinc.

Gelbe Karten: Uka (35. Foul), Jagersberger (49. Foul), Dinc (55. Foul), Alexander Obermayr (65. Kritik), Plank (75. Kritik), Emre Koc (76. Foul); Teufel (21. Foul), Hajdari (67. Unsportlichkeit).

Purgstall: Stoderegger; Emre Koc, Stöckel (83. Pitzl), Redl, Kevin Obermayr (HZ. Steinwander), Alexander Obermayr, Jagersberger (87. Vardan), Schiefer, Uka, Dinc (87. Eren Koc), Plank (68. Huber).

Waidhofen / Thaya: Duba; Hajdari (79. Newald), Ritter (85. Gabler), Ehn (68. Grünstäudl), Spielhofer (HZ. Ulusoy), Sarosi, Bauer, Teufel, Mühlberger, Saritas, Mejta.

125 Zuschauer, Schiedsrichter: Lukas Scharl.


U23 – 7:0 (4:0)

Sisic-Boys zerlegen den Gegner und krönen sich zum Winterkönig

Was für ein Nachmittag, was für eine Demonstration der Stärke! Die U23 der SVg Purgstall liefert gegen Waidhofen/Thaya ein Offensivfeuerwerk ab, das in dieser Liga seinesgleichen sucht. Vom Anpfiff weg ist klar: Heute brennt’s!

Bereits nach 120 Sekunden klingelt es – Michael Eisenmann sticht eiskalt zu und sorgt für die frühe Führung. Dieser Auftakt wirkt wie ein Dosenöffner: Purgstall spielt mit Tempo, Pressing, Hunger – Waidhofen kommt kaum über die Mittellinie.

Dann beginnt die große Paul-Schragl-Show: Erst das 2:0 in Minute 24, nur 60 Sekunden später das 3:0 – ein Doppelschlag, der den Gästen endgültig die Luft nimmt.

Doch noch ist nicht Schluss: Freistoßkünster Michael Eisenmann zirkelt den Ball in Minute 31 herrlich ins Netz. Ein Traum. Ein Statement. Eine Halbzeit, die nach Fußball-Lehrbuch riecht.

Nach der Pause machen die Sisic-Boys genau dort weiter. Schragl erhöht auf 5:0, Eisenmann schnürt seinen persönlichen Doppelpack – und Samuel Nagy Elbaky setzt mit dem 7:0 den Deckel drauf. Spätestens jetzt herrscht Volksfeststimmung im Erlauftal.

Auch die Wechsel fügen sich nahtlos ein, das Team bleibt gierig, konzentriert, spielfreudig.

Dass Waidhofen in der Schlussphase noch eine gelbe Karteflut produziert, zeigt nur, wie dominierend die SVg an diesem Tag war.

Fazit:
Purgstalls U23 ist aktuell die Macht der Liga. Dominant, spielstark, breit besetzt – und heute endgültig:
🎉 Winterkrone für die Sisic-Boys! 🎉

Purgstall U23: Korbinian Scharner, David Sauprügl, Fahrettin Umut Vardan, Filip Aigelsreiter, Paul Schragl, Martin Bendinger, Christian Koppatz (K), Jakob Huber, Michael Eisenmann, Samuel Nagy Elbaky, Andreas Stoppacher.

Ersatzspieler: Philipp Steinwander, Fabian Raimann, Fabian Schadenhofer, Raphael Auer, Florian Ditzer.

U23 – Herbstmeister💜🤍😍💪🏻